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Kleinstadtgespräch "Hitzestress - auch im Kleinbasel?" am 4.12.2019 um 19 Uhr

Versiegelte Flächen und Gebäude speichern im Sommer die Wärme und heizen die Umgebung auf. Hitzetage und -nächte belasten die Gesundheit. Städte sind Hitzeinseln, und wegen des Klimawandels werden sie sich weiter erwärmen.
Wenn bei Strassenbauprojekten wie in der Rosentalstrasse Grüntrassees aufgehoben werden und nur einige Bäume gepflanzt werden können, werden bei den Anwohnenden Zweifel laut, ob genügend für die Beschattung und Abkühlung gemacht wird. Im Schatten von Bäumen kann es bis zu 7 Grad Celsius kühler sein als an der Sonne. Die kühlende Wirkung des Schattens wird durch die Verdunstung der Vegetation verstärkt. Versiegelte Oberflächen dagegen lassen Regenwasser schneller ablaufen, ein Teil der natürlichen Kühlung fällt dadurch aus.

Bis Ende 2020 will Basel-Stadt einen Rahmenplan Stadtklima erarbeiten. Dieser soll nicht nur Aussagen zur Durchlüftung enthalten, sondern auch Massnahmen zur Begrünung, Beschattung und Bewässerung berücksichtigen.

Wir stehen angesichts des Klimawandels vor komplexen Herausforderungen. Mit zunehmenden Mobilitätsansprüchen und Verdichtung der Städte stehen Grünflächen unter Druck. Helfen da vertikale Begrünungssysteme wie Fassadenbegrünungen oder vertikale Parks? Welche Massnahmen ergreift die Stadt? Und was können wir als Privatpersonen tun? Gefragt sind Lösungsansätze, die von Grün bis Grau funktionieren... Diskutieren Sie mit.

Mittwoch, 4. Dezember 2019, 19 Uhr, Quartiertreffpunkt Erlenmatt ehemals Bahnkantine, Erlkönigweg 30, 4058 Basel

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