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Stadtteilsekretariat Kleinbasel – 15 Jahre dynamisch unterwegs

Von der Abfallproblematik über lärmbedrohte Wohnsituationen zu Arealentwicklungen erstrecken sich die Aufgaben des Stadtteilsekretariates Kleinbasel - vielfältig und herausfordernd.

 

Am 9. März 2005 wurde der Trägerverein für das Stadtteilsekretariat Kleinbasel gegründet. Damit nahm das erste Stadtteilsekretariat in Basel, zuständig für die acht Quartiere Altstadt Kleinbasel, Clara, Hirzbrunnen, Kleinhüningen, Klybeck, Matthäus, Rosental und Wettstein, seine Tätigkeit auf. Seit 15 Jahren begleitet das Stadtteilsekretariat die Entwicklung im Kleinbasel, seit 2011 mit dem niederschwellig zugänglichen Laden an der Klybeckstrasse 61. 43 Vereine im Kleinbasel sind Mitglied des Trägervereins und gewährleisten so eine gute Vertretung der vielfältigen Interessen im Kleinbasel.

Stadtteilsekretariate unterstützen auf der Ebene der drei städtischen Wahlkreise eine nachhaltige Stadtteil- und Quartierentwicklung, um soziale Strukturen langfristig aufrechtzuerhalten. Sie fördern Vernetzung, Mitwirkung, Integration und das Zusammenleben und stärken die Eigenverantwortung und das Engagement von Bewohnenden.

Rückblickend auf die vergangenen 15 Jahre stellen wir fest, dass die Entwicklung im Kleinbasel rasant verlaufen ist. Vom eher verrufenen, «kriminellen» minderen Basel sind die Altstadt, Clara und das Matthäus zu beliebten Wohn-, und Freizeitquartieren sowie kreativen Arbeitsorten geworden. Entsprechend vielfältig waren auch die Themen, mit denen sich das Stadtteilsekretariat auseinandersetzte. Neue Wohngebiete wie die Erlenmatt und das Schorenareal wurden in ihrer Entwicklung begleitet und die Bewohnerschaft beim Ankommen unterstützt. Im Klybeck gelang es uns, mit der sehr gemischten Bevölkerung in Kontakt zu kommen und Angebote zur Verbesserung der Lebenssituation zu installieren. Immer wieder ging es auch um Fragen der Mobilität, um die friedliche Koexistenz zwischen Anwohnenden und Gewerbe, etwa in der Klybeckstrasse, in der Clarastrasse, an der Rosentalstrasse und bei der Entwicklung rund um den Badischen Bahnhof. Entlang des immer mehr genutzten Rheinbordes galt es die verschiedenen Interessen von chillenden Besuchenden und Anwohnenden, Wasseraktivisten und Ruhe Suchenden sichtbar zu machen, miteinander zu vernetzen und nach akzeptierbaren Lösungsansätzen zu suchen.

Nur zusammen mit den Kleinbasler Vereinen, Buvetten und Interessengruppen können wir diese stadtrelevanten Themen bearbeiten. Wichtig sind dabei die Verbindungen des Stadtteilsekretariates zu den Verwaltungsstellen und insbesondere auch zur Polizei, die oft mit Lärmklagen, Unsicherheitsgefühlen im öffentlichen Raum, nicht Einhalten von Regeln, und Gewalt konfrontiert ist. Da ist gute Zusammenarbeit unabdingbar, um Bewohnende - auch einzelne, die sich bei uns melden - bei Abfall-, Lärm- und anderen Problemen zu unterstützen.

Der Stadtteil Kleinbasel befindet sich nach wie vor in einer grossen Entwicklung, das zeigen etwa die Stichworte Umgestaltung der Solitude-Anlage, Tramentwicklung, Klybeckplus, Rosental Mitte, Hafen- und Stadtentwicklung Dreiland. Alles Themen bei denen die Bürgerinnen und Bürger betroffen sind und mitreden wollen. Dabei nimmt die Bevölkerung ihr Mitwirkungsrecht zunehmend selbst in die Hand, dass dies auch weiterhin gelingt, dafür steht das Stadtteilsekretariat Kleinbasel auch in Zukunft. Wir sind deshalb federführend am gegenwärtig laufenden, gesamtstädtischen Prozess «Mitwirkung weiterdenken» beteiligt.

Auch nach 15 Jahren ist das Stadtteilsekretariat Kleinbasel eine aktive und lebendige Austauschplattform, die unterstützend und vermittelnd wirkt damit unser buntgemischter Stadtteil wohn- und lebenswert ist und bleibt.

 

 

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