Halt Gewalt im Kleinbasel
«Halt Gewalt!» richtet sich an uns alle – was können wir tun, wenn wir Häusliche Gewalt in unserem Umfeld vermuten oder davon wissen?
Das Projekt «Halt Gewalt» verfolgt das strategische Ziel, dass langfristig die Häusliche Gewalt im Projektquartier abnimmt und das kurz- und mittelfristig zu einem sichtbaren Thema wird und mehr Fälle von Häuslicher Gewalt professionell unterstützt werden. Dazu werden drei übergeordnete Projektziele formuliert:
- Personen, die in ihrem sozialen Umfeld Kontakt mit von Häuslicher Gewalt betroffenen Personen haben, wissen wie sie sich unterstützend verhalten können und setzen dies um.
- Im gewählten Stadtteil ist eine Haltung gegen Häusliche Gewalt etabliert und das Thema ist in der Öffentlichkeit präsent und enttabuisiert.
- Das Wissen über Häusliche Gewalt und die staatlichen Angebote zur Unterstützung von gewaltbetroffenen und gewaltausübenden Personen ist in den Quartieren bekannt. Für Betroffene existieren niederschwellige Zugänge zu diesem System und allfällige ergänzende Angebote vor Ort.
Überführung in die Regelstruktur
Das Pilotprojekt wurde ab Januar 2026 in eine Regelstruktur überführt und auf die ganze Stadt ausgeweitet. Neu liegt die Koordination beim Verein frau sucht gesundheit, und es bestehen Leistungsvereinbarungen mit zehn Quartiertreffpunkten.
Notfallkarte Häusliche Gewalt
Auf dieser finden sich die Adressen aller wichtigen Institutionen im Gewaltschutzsystem, die Notfallkarte soll somit alle bei der Triage unterstützen. Die Notfallkarten gibt es in 14 verschiedenen Sprachen.