Runder Tisch Webergasse ab 2022
«Zusammen geht`s besser»
Nachdem die Petition zur Wahrung der Lebensqualität im Bermuda-Dreieck an die Petitionskommission übergeben wurde, fand dazu auch ein «kleinStadtgespräch» statt. Die Petition fordert die zuständigen Behörden auf, rasch Massnahmen zur Verbesserung von Sicherheit sowie zur Gewährleistung von Ruhe, Ordnung und Sauberkeit zu ergreifen. Hintergrund ist die Situation in der Webergasse im Kleinbasel, die seit jeher als Gewerbegebiet, Wohnquartier und Ausgehmeile mit Betrieben des Rotlichtmilieus genutzt wird.
Zusammengefundenhaben sich am Runden Tisch für eine «L(i)ebenswerte Webergasse», neben allen Amtsstellen, Betreiber*innen und Sexarbeiter*innen, Stadtentwicklung, Gewerbetreibende und Anwohnende.
Anliegen der Anwohnenden richten sich nicht gegen die Sexarbeiterinnen, sondern «es gehe um das Recht auf Schlaf». Es geht nicht darum, den Frauen zu schaden oder sie zu verdrängen. Amwohnende wünschen sich, dass die Menschen in der Gasse sich an Regeln halten und Rücksicht nehmen. Den Anwohnenden ist ihr Wohnort klar. Trotzdem muss es möglich sein, eine minimale Nachtruhe zu erhalten. Das Milieu habe sich verändert, weder Sex- noch Drogenverkauf werde dezent abgewickelt. Es gibt zwei Problemliegenschaften, in denen Gewerbe betrieben wird, ohne dass dies bewilligt ist. Da wird eine Gesetzeslücke ausgenutzt. Um diese komplexe Problematik weiterzuverfolgen, wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die mögliche Massnahmen prüft. Aktuell bleibt es bei Betriebskontrollen durch die Kantonspolizei.


